Fliesenleger Know How - Verlegen von Naturstein

Natursteine wie Granit und Marmor können nach ihren Einsatzmöglichkeiten eingeteilt werden. Beläge die im Aussenbereich eingesetzt werden, müssen frostbeständig, verschmutzungsunempfindlich und ausreichend verschleißfest sein. Für diesen Anwendungsbereich eignen sich deshalb nur dichte Naturwerksteinbeläge wie zum Beipsiel Granite oder Quarzite. Zur Verlegung solcher Materialien mit geringer Wasseraufnahme ist ein Verlegemörtel mit hoher Benetzungsfähigkeit zu verwenden.
Naturwerksteine mit hoher Saugfähigkeit sind meist nicht frostbeständig und deshalb nur im Innenbereich einzusetzen. Insbesondere bei Desimentgestein kann das eindringende Wasser aus dem Verlegemörtel zu Ausblühungen auf der Plattenoberfläche führen. Dies kann durch den Einsatz scnell abbindender Verlegemörtel verhindert werden, da der Stein weniger stark durchnässt wird.
Die meisten Naturwerksteinbeläge können in kalibrierter Form als Bahnenware mit unterschiedlichen Plattenstärken oder als bruchraue Polygonalware bezogen werden. Abhängig davon, welche Belagsqualität angewendet werden soll, muss der verwendete Verlegemörtel ein Fließbett-, Dünnbett- oder auch Mittelbettmörtel sein. Außerdem sollten das Fugenmaterial und die elastische Fugenabdichtung auf den Anwendungsbereich Naturweckstein abgestimmt sein, um nach der Verarbeitung unschöne Verfärbungen im Belag zu vermeiden.
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