Fliesen und elektrische Fussbodenheizungen

Bei der Badsanierung kommen häufig nachträglich eingebaute Fussbodenheizungen zum Einsatz. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Heizsystemen: Heizmatten mit unterschiedlich dicken Heizdrähten, Kupferdrähte und Heizfolien.
Sofern kein schwimmender, wärmegedämmter Estrich vorhanden ist, wird der Fliesenbelag zusammen mit den Heizmatten auf Pecidur oder Polysilent von PCI verlegt. Diese Trägerelemente werden vorher mit Flexmörtel auf dem Boden verklebt. Die Heizmatte wird in ein 3-4 mm dickes Kleberbett eingelegt und der nach oben austretende Kleber mit einer Glättkelle flachgespachtelt.
Auch der Temperaturfühler wird hierbei mit eingeklebt. Heizdrähte und Kupferdrähte werden über Dübel und Kupferkappennägel gespannt, die im Abstand von 7 cm in den Boden gebohrt sind. Heizfolien können vollflächig am Boden verklebt werden. Darauf folgt ein Anstrich mir einer Spezial Grundierung. Nach einer dreistündigen Trocknungszeit können Fliesen, Platten und Naturwerkstein verlegt werden.

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